Mit Tarot zur Autorin – Warum Träume und Zweifel zusammengehören – Ein Interview mit Katharina Berndt

Träume sind kraftvoll. Sie können uns inspirieren, uns antreiben, aber auch einschüchtern und Angst machen. Aber wir alle haben sie. Ob große Träume, wie um die ganze Welt zu reisen oder kleinere Träume, sie erlauben eine kleine Vision darauf, was sein könnte.

Katharina hatte schon sehr früh einen Traum, der anfangs nicht sonderlich ernst genommen wurde. Sie hat eine Leseschwäche und deshalb in der Schulzeit mit extremer Nervosität beim Vorlesen zu kämpfen gehabt und auch sonst hat Lesen ihr nicht viel Spaß bereitet. Trotzdem wusste sie: Irgendwann möchte ich mein eigenes Buch schreiben. 

Der Weg zur Autorin als Tarot & Business Mentorin

 Die große Reise ging viele Jahre später los als Katharina einen Aufruf gesehen hat, der von der Herausgeberin eines Magazins geschaltet wurde. Darauf folgten große Zweifel, und ein hoher Kraftaufwand, um diese loszuwerden. Die Bewerbung ging raus und damit war der erste große Schritt hin zum großen Traum getan. Nun folgte eine lange Zeit des Wartens. 3 Monate lang dauerte es, bis Katharina eine Rückmeldung bekam. Ihre Bewerbung hatte Erfolg: Sie wurde ausgewählt, um als freie Autorin an dem Magazin mitzuarbeiten. Und da war es: Autorin. Sie konnte sich offiziell als solche bezeichnen. 

Nur leider verspricht dir niemand, dass damit alle Unsicherheiten und Zweifel abgelegt werden können. Die Deadline für die Einreichung des Artikels stand an. Der Tag rückte näher und 3 Tage vor Deadline fand der Artikel dann seinen Weg in das Postfach der Herausgeberin. Trotz Lektorin an der Seite hatte Katharina viel Angst. Angst davor, der Artikel sei nicht gut genug oder dass es zu viel daran auszusetzen geben würde und er somit komplett aus dem Magazin fallen würde. Angst davor, dass die eigenen Fähigkeiten doch nicht ausreichten. Und diese Angst blieb bestehen, bis 3 Monate nach besagter Deadline endlich das Magazin zu erwerben war. Erst als Katharina die Magazin gekauft, die Seite aufgeschlagen und das eigene Gesicht darin erkannte, wurde ihr bewusst: Jetzt habe ich es geschafft. 

Es folgte eine Mischung aus Partys und Zweifeln, sich im Erfolg suhlen und Angst davor zu haben, etwas übersehen zu haben. Aber wie geht man richtig damit um? Sich selber feiern ist ein guter Anfang. Man gesteht sich selber die harte Arbeit zu und lobt sich auch für den Erfolg. Ob alleine im Stillen zuhause oder laut mit Freunden und Familie, sich selber zu feiern sollte fest zu diesem Prozedere, dem langen (Leidens-)Weg der Kindheitstraumerfüllung, dazugehören. 

Aber was kommt nach dem Feiern? Hat man jetzt wieder lange Zeit Pause, bis man sich einen neuen Traum erfüllen darf? Oder sollte es direkt weitergehen? 

Erfolg inspiriert uns, es gibt Selbstsicherheit darüber, was man alles schaffen kann- ein kurzer Realitycheck über eigene Chancen und Stärken. Natürlich können auch Niederschläge kommen, aber wenn man einmal weiß, wie schön sich die Strahlen der Sonne auf der Haut anfühlen, der möchte dies nicht mehr missen. Und der Weg dahin ist bereits einmal gelungen, warum sollte es also in Zukunft nicht wieder funktionieren?

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