Finde den perfekten Preis für deinen Online-Kurs

Du planst einen Online-Kurs und fragst dich, wie du deinen perfekten Kurspreis findest? Dann ist dieser Blog-Artikel genau der richtige für dich! Du erfährst, wie du mittels eines ganz simplen Konzepts ganz einfach deinen perfekten Preis für deinen Online-Kurs findest.

Der perfekte Kurspreis: Es gibt ihn nicht!

Zuerst muss ich dir jedoch mitteilen, dass es den perfekten Kurspreis gar nicht gibt! Jetzt fragst du dich vielleicht, warum ich dann einen Artikel zum perfekten Kurspreis schreibe!? Leider gibt es aber keine magische Formel, die ich dir an die Hand geben kann, weil es bei der Preisfestlegung sehr stark darauf ankommt, was der Kurs beinhaltet, wie umfangreich er ist, welche Probleme er löst und für welche Zielgruppe er bestimmt ist.

Nichtsdestotrotz solltest du unbedingt weiterlesen, denn ich helfe dir in diesem Artikel einen guten und für dich und deinen Kurs passenden Preis zu finden. Ich gebe dir eine grobe Übersicht über mögliche Kurspreise je nach Umfang des Kurses und zähle Faktoren auf, die deinen Preis beeinflussen können. Insgesamt hast du dann einen groben Leitfaden, an dem du dich langhangeln kannst, um deinen Kurspreis festzulegen.

Grobe Übersicht über mögliche Kurspreise

Grundsätzlich kann man Online-Kurse in drei Kategorien aufteilen:

Durch die verschiedenen Kategorien hast du jetzt schonmal eine grobe Übersicht, welche Preise für welchen Typ von Online-Kurs möglich sind. Des Weiteren gibt es aber noch Faktoren, die zu einer Erhöhung oder Erniedrigung des Kurspreises führen können. Zunächst zeige ich dir ein paar Faktoren auf, die dazu führen können, dass du deinen Kurspreis höher ansetzen kannst.

Faktoren für die Erhöhung deines Kurspreises

Faktor 1: Deine Kunden sind Unternehmer oder Selbständige

Sind deine Kursteilnehmer Unternehmer und Selbständige und dein Kurs liegt somit im B2B-Bereich, kannst du höhere Preise fordern. Wäre dahingegen dein Kurs für Konsumenten und Verbraucher gedacht, so könntest du deinen Kurspreis nicht mehr so hoch ansetzen.

Faktor 2: Wenige Konkurrenzangebote und spezielle Expertise

Hat dein Kurs keine oder nur wenige Konkurrenzangebote, weil du beispielsweise ein spezielles Angebot für eine bestimmte Nische anbietest und du auch eine spezielle Expertise mitbringst (z. B. jahrelange Erfahrung im Beruf), dann kannst du dadurch auch einen höheren Preis verlangen.

Faktor 3: Hohe Dringlichkeit und die Größe des Problems

Du kannst ebenfalls höhere Preise verlangen, wenn dein Kurs ein großes Problem löst und deine potenziellen Kunden eine hohe Dringlichkeit spüren, dieses Problem zu lösen. Beispielsweise könnte ein Online-Kurs für die Linderung von Akne und bessere Haut mehr kosten als ein Deko-Kurs, in dem man lernt, seine Wohnung zu dekorieren. Der Akne-Online-Kurs löst ein dringenderes Problem, weil Menschen mit Akne sehr oft und auch sehr stark unter ihren Hautproblemen leiden. Je größer das Problem und je höher der Leidensdruck und je größer die Dringlichkeit das Problem zu lösen, desto eher sind Konsumenten auch bereit mehr zu bezahlen, um ihre Probleme ein für alle Mal zu lösen.

Faktor 4: Dauer, Umfang und Anzahl der Coaching Sessions des Online-Kurses

Natürlich spielt auch die Dauer des Online-Kurses eine Rolle bei der Festlegung des Preises. Du kannst auch dann einen höheren Preis dafür verlangen, wenn dein Online-Kurs z. B. 12 Wochen mit wöchentlichen Coaching-Sessions geht, als wenn es nur ein 4-Wochen-Online-Kurs wäre. Vor allem wenn du Einzel- oder Gruppencoachings anbietest, kannst du deinen Kurspreis erhöhen. Je mehr Coaching Sessions du anbietest, desto höher kann der Kurspreis sein. Außerdem kannst du auch für umfangreichere Kurse mehr verlangen als für Kurse mit geringerem Umfang.

Allerdings solltest du darauf achten, dass du deinen Kurs nicht einfach mit Inhalten und Coaching Sessions vollstopfst nur um einen höheren Kurspreis rechtfertigen zu können. Dein Kurs sollte vom Umfang und von der Dauer her auch Sinn ergeben und nicht einfach mit unnötigem Material und Sessions vollgepackt sein. Das führt nämlich dann dazu, dass deine Kursteilnehmer langsamer Erfolge erzielen, weil sie sich an Unwichtigem aufhalten, mit den Inhalten beschäftigt sind und nicht in die Umsetzung kommen.

Faktoren, die für einen niedrigeren Kurspreis sprechen

Neben den Faktoren, die zu einer Erhöhung deines Kurspreises führen können, gibt es aber auch Faktoren, die für einen niedrigeren Preis sprechen.

Faktor 1: Der Online-Kurs, der kein dringendes Problem löst

Handelt es sich bei deinem Online-Kurs um einen Kurs, der kein dringendes Problem löst und sich eher mit Hobbythemen, wie z. B. dekorieren, malen, zeichnen, gärtnern etc. beschäftigt, dann ist das ein Faktor, der dazu führt, dass dein Preis des Online-Kurses eher niedriger angesetzt werden sollte, weil viele Konsumenten bei Hobbythemen nicht bereit sind höhere Preise zu bezahlen.

Faktor 2: Der Online-Kurs ohne persönliche Beratung oder Coaching

Du bietest einen Online-Kurs ohne persönliche Betreuung, wie z. B. Einzel- oder Gruppencoachings an, dann spricht das auch dafür, dass dein Preis eher niedriger angesetzt werden sollte. Du bietest Kursteilnehmern somit weniger Hilfestellung und Support an, weshalb sie den Kurs mehr oder weniger im Selbststudium bewältigen müssen. Im Gegensatz dazu könntest du eher höhere Preise verlangen, wenn du in deinem Online-Kurs noch zusätzlich persönliche Betreuung anbietest. So können deine Kursteilnehmer ihre persönlichen Fragen stellen und du kannst speziell auf ihre Probleme und Wünsche eingehen. Damit müssen deine Kursteilnehmer den Kurs nicht mehr allein bewältigen, sondern sie haben dich als Unterstützung.

Faktor 3: Hohe Anzahl von Wettbewerbern und Konkurrenz

Das Vorhandensein vieler Konkurrenzangebote kann auch dazu führen, dass du eher niedrigere Preise für deinen Online-Kurs verlangen kannst. Wenn es viele ähnliche Produkte gibt, dann spielt der Preis für den Kunden auch eine größere Rolle und tendenziell werden dann die potenziellen Kunden die niedrigpreisigen Produkte bevorzugen. Allerdings solltest du hier aufpassen, dass du nicht in einen Preiswettkampf mit deinen Konkurrenten gerätst. Stattdessen ist es sinnvoll durch eine gut ausgedachte Positionierung dich von deinen Wettbewerbern abzuheben und potenziellen Käufern die Einzigartigkeit deiner Marke und deines Kurses zu verdeutlichen, sodass es ihnen leichter fällt sich letzten Endes für deinen Online-Kurs zu entscheiden. Wenn du dich näher für das Thema Branding und Positionierung interessierst, dann schau doch gerne bei meinem Glossar-Artikel zum Thema Branding vorbei.

Preise können auch immer noch verändert werden!

Gerade am Anfang hast du vielleicht Angst, dass du einen zu hohen Preis für deinen Online-Kurs festlegst und niemand deinen Kurs kauft. Vielleicht hast du auch noch nicht so viel Erfahrung und bist dir daher auch noch unsicher, welche Erfolge und Ergebnisse deine Kunden mit deiner Hilfe erreichen können. Eine einfache Lösung ist daher am Anfang bei deinem ersten Kurslaunch mit einem etwas niedrigeren Preis zu starten. Wähle den Preis so, dass du dich auf jeden Fall mit dem Preis wohlfühlst, aber du dich und deinen Aufwand trotzdem nicht unter Wert verkaufst. Je mehr Erfahrung du sammelst, desto mehr wirst du dann auch ein Gefühl dafür bekommen, ob du bei weiteren Launches den Preis erhöhen kannst.

Wichtig ist auch, dass du Feedback von deinen Kursteilnehmern einholst. Wenn du merkst, dass diese wirklich zufrieden sind und auch großartige Ergebnisse erzielen, wirst du viel selbstbewusster und du weißt dann auch, was für Ergebnisse für deine Kursteilnehmer möglich sind. Daher wird es dir dann auch viel leichter fallen deinen Kurspreis zu erhöhen. Außerdem kannst du auch die Testimonials deiner Kursteilnehmer nutzen, um potenziellen Interessenten zu zeigen, welche Ergebnisse Kursteilnehmer schon erreicht haben. Dadurch können sie dann erkennen, dass dein Preis auch wirklich gerechtfertigt ist.

Fazit

Du siehst also, dass du deinen Kurspreis immer noch verändern kannst. Am Anfang startest du einfach mit einem Preis, mit dem du dich wohlfühlst und du kannst ihn später dann immer noch erhöhen oder ggf. auch herabsetzen. Um deinen Kurspreis zunächst festzulegen, kannst du ihn in eine der drei Kategorien einordnen. Damit hast du schonmal eine grobe Preisspanne, in der sich dein Online-Kurs bewegt. Danach kannst du dir überlegen, welche der genannten Faktoren auf dich und deinen Online-Kurs zutreffen. Anhand der zutreffenden Faktoren, kannst du dann deinen Preis erhöhen oder ggf. auch niedriger ansetzen. Du siehst, die Preisbestimmung deines Online-Kurses ist kein Hexenwerk und auch keine höhere Mathematik. Je mehr Erfahrung du sammelst, desto einfacher und wohler wirst du dich auch bei der Preisfindung deines Online-Kurses fühlen. Wenn du dich weiter für das Thema Geld, Finanzen, Vermögen und Money Mindset interessierst, dann kannst du gerne bei meinem Blog-Artikel „Rich Dad Pooar Dad- Buchbesprechung“ vorbeischauen. Das Buch ist eins der meistverkauften Bücher zum Thema Finanzen und Money Mindset.

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