Zurückblicken, um nach vorne zu schauen

Meine Retrospektive

Seit einem Jahr bin ich mit Miss Chancenclever am Markt. Wow. Am Anfang konnte ich soweit noch nicht mal richtig denken. Daher habe ich mir auch Ziele gesetzt, die erstmal getestet werden mussten. Immer wieder habe ich mich gechallenged und mich in dem einen Jahr unheimlich weiterentwickelt.

Das weiß ich, ohne auf die Zahlen zu schauen.

Damit es im nächsten Jahr so weiter geht und ich ein zufriedenes Gefühl habe, ist es wichtig, zurückzublicken.

Was ist eine Retro?

In einer Retrospektive reflektiere ich (allein oder mit einem Team, falls vorhanden), was in der Vergangenheit passiert ist und wie es in Zukunft noch besser werden kann. Sie dient nicht nur dazu, den Ist-Zustand zu bestimmen, sondern auch daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Eine Retro in 15 Sekunden, erkläre ich dir auf meinem Insta-Kanal.

Die Sailboat-Retro

Oft kann es helfen, sich ein Bild zu überlegen, dass die Retro begleitet. Als Beispiel habe ich hier die Sailboat-Retro mitgebracht.

Stell dir also vor, du bist auf einem Segelboot.

Frage 1: Was sind die Dinge, die dir geholfen haben? Die dir Wind in die Segel geblasen haben?

Frage 2: Was sind die Dinge, die dich hindern, mit deinem Segelboot zu deinen Zielen zu kommen?

Frage 3: Was ist die ideale Destination, die du erreichen möchtest?

Frage 4: Welche Dinge willst du wie gefährliche Felsen lieber umschiffen?

Am Ende dieses Gedankenspiels wirst du viele Atworten haben, aus denen du dann Action Items ableiten kannst.

Du willst es als Erste wissen?

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Kurz und knackig

Eine Retrospektive besteht aus folgenden Teilen:

  1. Den Ist-Zustand anschauen
  2. Start to: Dinge, die du in Zukunft machen willst
  3. Stop to: Dinge, die du in Zukunft nicht mehr machen willst
  4. Continue to: Dinge, die du weiterhin machen willst
In diesem Meeting passieren sehr wichtige Dinge, die dich (und dein Team) weiterbringen. Durch eine regelmäßige Retrospektive entwickelst du dich zu einer High-Performance weiter.

Die Retrospektive bei Scrum

Hier wird die Retrospektive von dem Entwicklungsteam mit der Unterstützung des:der Scrum Masters:in vollzogen. Ob der:die Product Owner:in teilnimmt, entscheidet das Entwicklungsteam. Normalerweise findet die Retro am Ende des Sprints statt und hat eine Dauer von 45 Minuten pro Sprintwoche, d.h. bei beispielsweise einen 4-wöchigen-Sprints wären das 3 Stunden nach jedem Sprint.

Werde zur Macherin

Wie du herausfindest, deine Möglichkeiten clever zu nutzen, erzähle ich dir in meinem eBook. In einer Schritt für Schritt Anleitung erfährst du, wie deine Pläne auf Kurs bringst und dich nach deinen Zielen ausrichtest.

Das wird dein Jahr.

Hast du Probleme damit, deine Ziele und To-dos zu definieren und in einem Trello-Board festzuhalten, melde dich gern zu meinem kostenlosen Planungscall an, indem wir über deine Aufgaben sprechen und ich dir erste Tipps und Tricks gebe.

Vorbereitung ist alles

Auch hier gilt wieder: Die Retro ist nur so gut, wie die Vorbereitung darauf. Machst du sie allein, stell sicher, dass du

A) genug Zeit einplanst

B) nicht gestört wirst und einen Raum für die Gedanken schaffst

C) du alle wichtigen Infos parat hast und sie nicht irgendwo stundenlang suchen musst.

D.h. ich sammle alle Zahlen zusammen, die mir zeigen, wie mein Business sich entwickelt hat. Das ist keine Buchführung, aber grob zu wissen, wie die Ausgaben und die Einnahmen waren, kann relevant sein, sofern man sich eine Summe an Umsatz als Ziel gesetzt hat. Vielmehr geht es allerdings um die Taten, die passiert sind. Beispielsweise habe ich mir am Anfang gesagt, dass ich jeden Monat 2 Blogartikel veröffentlichen will. Nach einem Jahr sind es 20 geworden. Also habe ich das Ziel knapp verfehlt.

Da schaue ich mir zwei Dinge an:

  1. Wie realistisch war das Ziel?
  2. Woran hat es gelegen, dass ich es nicht erreicht habe?
  3. Welche Handlung möchte ich beibehalten, neu einführen?
  4. Und daraus ergibt sich, welches Ziel ich für das nächste Jahr habe.

Ich habe mir dieses Ziel gesetzt, ohne die Erfahrung zu haben, wie ich das im Sidehustle schaffe. Dementsprechend war es etwas unrealistisch, da es kein datenbasiertes Ziel war. Es war eine Vermutung. Zusätzlich weiß ich, welche Handlungen dazu geführt haben, dass ich 20 geschafft habe, aber keine 24. Zum Beispiel habe ich meinen Urlaub nicht einbezogen. Das würde ich für nächstes Jahr machen.

Wenn du zum ersten Mal eine Retro nach diesem Beispiel machst, erzähl mir gern, wie es war und was es dir gebracht hat. Ich finde es schön, zu hören, wenn es dir geholfen hat. Des Weiteren hoffe ich, dass meine Beispiel dir helfen, die Retrospektive als gutes, hilfreiches Tool zu verstehen und wie ich es auch als Einzelperson für mich nutze.

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