Diese Woche ging es im Powercoaching um das Thema Fokus.

Wie fokussiere ich mich?

Welche Ideen gehe ich an, um mein Business finanziell voranzutreiben oder es auf finanziell starke Beine zu stellen?

Wir wünschen uns Halt. Wir wünschen uns eine Roadmap.

Die größte Herausforderung als Selbständige

Genau das ist die Schwierigkeit im Business. Die perfekte Roadmap gibt es nicht. Es gibt Methoden, die du ausprobieren kannst. Es gibt Strategien, die du verfolgen kannst.

Am Ende kannst aber nur du entscheiden, ob und wie es für dein Business funktioniert.


Ich habe mich zweimal in meiner Selbständigkeit in den Burnout gearbeitet. Weil ich zu viele Ideen auf einmal umsetzen wollte, aber auch, weil ich mehr auf andere als auf mich selbst gehört habe. Ich habe mich zu oft von Außen triggern lassen.


Daher stell dir doch gern selbst mal folgende Fragen, um für dich herauszufinden, ob du eine Idee verfolgen solltest:

Was sagt dir deine Autorität im Human Design?

Als sakrales Wesen kann ich einfach mein Sakral befragen (das habe ich lange trainiert, um zu wissen, wann mein Sakral Ja sagt und wann mein Verstand).
Als emotionale Autorität kannst du aufschreiben, welche Emotionen die Idee in dir auslöst (körperlich) und danach entscheiden. Lass den Sturm an Emotionen an dir vorüberziehen, schlaf mindestens eine Nacht darüber und triff dann erst die Entscheidungen, wenn deine Emotionen abgeflaut sind.
Die Milzautorität lässt unsere Instinkte entscheiden. Sie ist blitzschnell und einmalig, so dass du dich darauf spezialisieren darfst, deinem Urinstinkt genau zu lauschen und den herauszuholen.
Die Willenskraft und Herzautorität äußert sich in einem Ja und einem Nein, ähnlich dem Sakral. Das Ja oder Nein wird zum Kehlzentrum weitergeleitet, d.h. du darfst dir gern einen Spiegel gegenüberstellen oder deine Kamera nutzen, um zu schauen, wie dein Körper und Mund sich bewegen, wenn du eine Entscheidung triffst.
Dein tiefes Selbst entscheidet bei der Identitätsautorität. Du weißt einfach, was die richtige Entscheidung für dich tief in deinem Inneren ist. Dir kann es helfen, dich zu einem sicheren Ort in deinem Innern zurückzuziehen und hier nach einer Entscheidung zu suchen.
Als äußere Autorität entscheidet der Prozess darüber, was du tun sollst. Du musst Entscheidungen über einen längeren Zeitraum spüren und wirklich fühlen, um zu wissen, ob es die richtige Entscheidung war.

Autoritäts-Klopfsequenzen

Finde mit diesen Klopfsequenzen zum Vertrauen in deine Autorität und erwecke dein inneres Signal zum Leben.

Wird meine Entscheidung zu dieser Idee von Außen beeinflusst?

→ Gibt es Businessowner, bei denen es erfolgreich ist und will ich es nur deswegen umsetzen?

→ Gibt es andere äußere Einflüsse, die mich dazu bringen, die Idee für eine gute und jetzt richtige zu halten?

Will ich die Idee aufgrund von Druck (Gelddruck, Leistungsdruck etc.) umsetzen? Oder bringt sie mir wirklich Freude?

→ Liegt mein fehlender Fokus daran, dass ich selbst nicht glaube, dass ich es schaffe? Dass ich nicht an mich glaube?

→ Bin ich selbst überzeugt von der Idee, wenn ich 10.000€ jeden Monat auf mein Konto bekommen würde?

Ich weiß Frage 3 ist hart und wir gestehen uns das nur selten ein, aber ich habe schon oft erlebt, dass der fehlende Glauben an uns selbst DER Grund ist, warum wir unfokussiert agieren.

Darum hilft unser Gehirn unfokussiert zu bleiben

Wir müssen uns unser Gehirn als Energiesparplan vorstellen. Damit genug Kapazitäten für den Ernstfall übrig bleiben, versucht unser Gehirn alles abzukürzen, zu automatisieren und mit wenig Aufwand zu bewerkstelligen. Es werden Programme geschaffen, die auf Erfahrungen und Emotionen beruhen. Darum schauen wir uns im Coaching so gern die Ursache an, die oft in der Kindheit liegen. Weil wir zu Beginn unserer Lebenszeit sehr viele Programme sehr schnell integrieren, damit das Gehirn effizient arbeiten kann.

Das "Anti-Glauben-Programm"

Meist sind wir uns dieses Programms nicht bewusst, weswegen wir oft überrascht sind, dass wir in alte Muster so schnell zurückfallen, anstatt den neuen Mustern treu zu bleiben.
Gehen wir davon aus, dass wir ein Programm haben, das uns immer wieder zeigt, dass wir nicht an uns glauben, dass wir es nicht schaffen können. Nennen wir dieses Programm “Anti-Glauben-Programm”.

Wir nehmen uns vor, diese Woche total fokussiert zu sein. Am ersten Tag gelingt uns das wunderbar, doch unser Gehirn muss unendlich viel Willenskraft aufbringen, um das zu bewerkstelligen, weil es kein Automatismus ist.
Nach einer Nacht fühlt sich das Gehirn immer noch nicht fit genug. Unser Bewusstsein möchte aber, dass wir genauso einen tollen, arbeitsamen, fokussierten Tag wie den davor erleben. Leider signalisiert das Unterbewusstsein dem Gehirn einen Alarm, weil dann nicht mehr genug Kapazitäten für den Fight or Flight Modus übrig sind.
Also denkt sich das Gehirn: Alles klar, dafür haben wir ein Programm. Und startet das “Anti-Glauben-Programm”.

Ein voller Erfolg, denkt unser Gehirn

Wir haben irgendwann mal eingetrichert bekommen, dass wir uns selbst nicht vertrauen können. An uns sich selbst nicht glauben können, weil wir eh „nichts richtig machen“. Dazu hat unser Gehirn das „Anti-Glauben-Programm“ geschrieben. 

Der Tag, der eigentlich genauso erfolgreich verlaufen sollte wie der vorige verläuft, dank des „Anti-Glauben-Programms“ unstet, ohne Fokus und wir bekommen nichts so recht auf die Kette.

Am Ende des Tages fühlen wir uns also schlecht, weil wir super unfokussiert waren und nicht verstehen, warum das passiert ist.

Innerlich haben wir uns aber mal wieder bewiesen, dass das “Anti-Glauben-Programm” zutrifft und das Gehirn signalisiert: Ein voller Erfolg. Wir haben uns bewiesen, dass wir eben nicht fokussiert arbeiten können.

Randnotiz: Unser Gehirn sucht immer unterbewusst nach Bestätigungen seiner Programme. D.h. wir werden so gesteuert, dass wir das machen, was in unseren Synapsen geschrieben wurde. Hast du ein „Anti-Glauben-Programm“ dann wird dein Gehirn immer versuchen, deine Handlungen so zu steuern, dass es gefüttert wird, mit Bestätigungen im Außen, dass wir nicht an uns Glauben und uns nicht vertrauen dürfen.

Um also wirklich den Fokus wiederzufinden, gilt es an unserem “Anti-Glauben-Programm” zu arbeiten und das umzuschreiben.

3 Schritte wie du das Umschreiben beginnen kannst

  1. Stärke das Vertrauen in dich selbst
    Leichter gesagt als getan, denkst du jetzt. Um das Vertrauen in dich selbst und deine Entscheidungen zu stärken, nimmst du dir kleine Entscheidungen vor. Entscheide, was du heute isst. Entscheide, ob du jetzt aufstehst. Entscheide, dass du heute zum See fährst. Entscheide nach deiner inneren Autorität (so hab ich es damals gemacht, weil mir das leichter fiel.) Dafür kannst du die Playlist zu deiner Autorität hören. Mit jeder kleinen Entscheidung, die du triffst, die dir zeigt, wie wohl du dich fühlst, stärkst du peu á peu dein Selbstvertrauen. Ich nenne das auch gern die Freundschaftsarmbandtechnik.
  2. Dankbarkeit und Liebe zu dir selbst sind der Schlüssel zu ALLEM
    Ich schreibe mir jeden Abend 5 Dinge in die Notizapp meines Handys, für die ich dankbar bin. Jeden Abend. Das stärkt meine positive Sicht auf die Dinge, zeigt mir wie gut ich’s habe und wie viel ich mal wieder geleistet habe. Es zeigt mir, dass ich mir selbst vertrauen darf, weil ich jeden Abend sehe, wie toll mein Leben ist.
  3. Besinne dich auf dich
    Es gibt einen Grund, warum du gestartet bist. Es gibt einen Grund, warum du in meiner Welt bist und den Artikel grad liest. Je öfter wir uns unserem Grund bewusst werden, desto mehr erden wir uns in unserer Vision. Gerade in den Momenten, wo du dich am unsichersten fühlst und ins Wanken gerätst, hilft es, dich zu erden. Mir hilft es, mich auf den Boden zu setzen, durchzuatmen und zu klopfen. Ich habe mein ganz eigene Tapping Sequenz für mich dafür entwickelt, die auf einer Meditation beruht, die ich in meiner ersten Ausbildung gelernt habe. Du kannst für dich eine ebenso wirkungsvolle Methode finden.

Wichtig ist: Dass du aus dem Kopf herauskommst. Meine Klientinnen machen das für sich auf ganz unterschiedliche Arten: Tanzen, Schwimmen, Spazieren und Laufen gehen. In dem Moment, indem das Anti-Glauben-Programm startet, ist das Beste, was du tun kannst, vom Schreibtisch wegzugehen und dich zu bewegen. Nicht nur 5 Minuten Toilettenpause, sondern am besten für den ganzen Tag einfach davon wegbleiben.

Zusätzlich: Journale zu all den Fragen, die du oben gelesen hast, wenn du Entscheidungen zu treffen hast. Sie werden dir helfen, viel klarer zu sehen.

Es sind die simplen Dinge, die wir jeden Tag tun können, um unser lang in uns implementiertes Anti-Glauben-Programm umzuschreiben.

EFT-basierte Klopfakupressur und Coaching

Zum Umschreiben nutze ich bei meinem Klienten EFT-basierte Klopfakupressur verbunden mit meinem speziellen Life-Coaching. EFT ist eine sanfte, von der American Psychology Association anerkannte Methode, um an die Ursache für dein “Anti-Glauben-Programm” zu kommen.

Buch dir gern einen Kennenlerngespräch und wir schauen uns gemeinsam an, welches “Anti-Glauben-Programm” bei dir verankert ist und wie ich dir mit meinem Coaching dabei helfen kann.
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